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«Sicherer Ort»

Um den Mädchen auf unserer Wohngruppe Möwe ein Gefühl des «sicheren Ortes» vermitteln zu können, müssen unterschiedliche Aspekte der inneren Sicherheit aber auch der äusseren Sicherheit sichergestellt werden. Um die äussere Sicherheit vermitteln zu können, braucht es unter anderem Rituale und Regeln, aber auch eine räumliche Gestaltung, welche eine entsprechende Atmosphäre verbreitet.

Um die eher karg eingerichteten Flure wohnlicher und ansprechender zu gestalten, haben wir mit den Mädchen die Beschriftung ihrer Zimmertüren neugestaltet. Es war uns ein Anliegen, dass die Beschriftungen zusammenpassen und farblich harmonisch sind, trotzdem aber die Individualität ersichtlich wird.

Mit diesem Ziel vor Augen haben wir uns dafür entschieden, Namenstraumfänger zu basteln. Zu Beginn war es für die Mädchen schwierig, sich vorzustellen, wie das Endresultat aussehen wird und wie wir das ganze aus Draht bewerkstelligen sollen. Aus diesem Grund war die Motivation und Begeisterung anfänglich eher begrenzt. Trotzdem konnten sie sich gut darauf einlassen und stellten ihre Geduld beim Umwickeln der Drahtreifen mit Wolle auf die Probe. Sie wählten eine für sie passende Farbkombination und nahmen ihre Arbeit in Angriff. Einige der Mädchen fanden rasch eine gute Strategie, wie sie am schnellsten vorwärtskommen und griffen ihren Mitbewohnerinnen unter die Arme. Das Formen der einzelnen Namen gelang Dank individueller Vorlagen auch schnell. Sobald die Mädchen die umwickelten Reifen mit ihren eigenen Namen in den Händen hielten, war die Freude gross. Umso grösser war dann der Ansporn, die Traumfänger fertigzustellen. Die umwickelten Traumfänger durften die Mädchen nach ihrem Geschmack mit verschiedenen Kunstblumen und Federn schmücken.

Nun ziert jede Zimmertür der Mädchen ein individueller Namenstraumfänger. Es ist ein schönes, gelungenes Abbild unserer Gruppenatmosphäre – alle einzeln bilden zusammen eine Einheit.

Anouk Gehrig
Wohngruppe Möwe

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Ausflug zum Wildpark

Am Freitag, 3. September 2021 war schulfrei, deshalb suchten wir mit den Jungs der Wohngruppe nach Ausflugs-Ideen. Schlussendlich fand der Vorschlag mit dem Ausflug in den Wildpark Bruderhaus die meiste Unterstützung. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fuhren wir via Effretikon nach Winterthur. Wegen der Corona-Pandemie-Vorschriften mussten dabei alle eine Maske tragen, was nicht jedem der sechs Jugendlichen leichtfiel. Insgesamt hatten wir aber gute Gespräche, auch auf dem idyllischen 30 Minuten-Wald-Spaziergang zum Wildpark. Wir erwischten einen schönen, angenehm warmen Tag.

Beim Wildpark legten wir zuerst eine Verpflegungs-Pause ein, um dann nach den verschiedenen Tieren zu suchen. Glück hatten wir als erstes beim Luchs. Er hat sich zwar gut versteckt, aber schlussendlich konnten alle einen Blick auf ihn werfen. Es ging dann weiter durch die schöne Parkanlage bis zum Wolf. Der machte es besonders spannend, weil er sich zuerst nicht blicken liess. Lange warteten wir in der Beobachtungsstation, bis er dann ganz plötzlich auftauchte und ruhig seine Runden zog. Ein besonderer Augenblick. So schnell wie er da war, so schnell war er auch wieder verschwunden und wir mussten lange Geduld haben, bis er sich nochmals sehen liess.

 

Danach hatten alle Hunger und beschlossen, an der schönsten Feuerstelle unsere Bratwürste zu grillieren. Dazu hatten wir bereits ein bisschen Anfeuerholz gesucht und bald loderte das Feuer zwischen den Steinen. Dieses Essen war so lecker und die warmen Schoggi-Bananen zum Dessert einfach der Hit. Zwischendurch machten wir uns auf Wassersuche, da die Trinkflaschen bereits leer waren. Dabei stiessen wir auf eine andere Wohngruppe, welche die gleiche Idee hatte. Da der Wildpark aber in einem Wald liegt und es viel Platz hat, waren wir bald wieder für uns allein. Eine Katze, die sich auf dem Weg sonnte, zog die Jungs in ihren Bann. Schon bald hiess es dann aber wieder aufbrechen und den Heimweg antreten. Mit den schönen Erinnerungen an den Tag fuhren wir bis nach Fehraltorf, wo ein «Glace-Stängel» als Abkühlung und zugleich eine kleine Stärkung vor dem Nachhauseweg willkommen war.

Wohngruppe Kolibri

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Jahresabschluss der Wohngruppe Fischreiher

Alle Kids der Wohngruppe Fischreiher und das Team konnten das Gruppenweihnachtsfest mit einem Besuch in der Pizzeria Quer und anschliessender Bescherung im Wohnzimmer der Gruppe feiern. Die besinnliche Stimmung mit dem beleuchteten Tannenbaum hat allen gut gefallen.

Aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie war es leider auch im Jahr 2021 nicht möglich, die traditionelle Adventsfeier wie gewohnt in einem gesamtinstitutionellen Rahmen zu feiern. Aus diesem Grund waren die Eltern eingeladen, zuerst den musikalischen Teil auf dem «Dorfplatz» zu geniessen und wurden danach auf dem Vorplatz der Wohngruppe verpflegt. Die Pizzaschnecken und Hot Dogs aus der Hauptküche haben allen geschmeckt.

Den Vorplatz hatten wir festlich dekoriert und so konnten sich die Gäste am späten Nachmittag an einer Feuerschale wärmen und die Lichterketten tauchten die Szenerie in einen schönen Glanz.

Mit den anwesenden Angehörigen entstanden ungezwungene Gespräche und wir konnten auf diese Art das Jahr 2021 gebührend abschliessen.

Unser Dank gilt der Küche, welche für die Verpflegung der Gäste besorgt war und den Angehörigen, die uns ihr Vertrauen schenken.

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